Die Kontoführung

Achten Sie bei der Kontoführung immer auf überhöhte Bankgebühren. Sie sollte Ausschlag gebend seien für oder gegen die Eröffnung eines Girokontos.
Die so genannten Kontoführungsgebühren fallen dann bei vielen Banken weg, wenn sie ein gewisses Einkommen haben. Je geringer das Einkommen desto höher die Kosten für die Kontoführung. Dieses war nicht immer der Fall, ist aber gängige Praxis im Bankengeschäft. Dies ist eigentlich paradox und unsozial, da Menschen mit weniger Geld mehr bezahlen müssen für die Kontoführung als Menschen mit viel Geld. Aber die Banken sind darauf bedacht, gute und liquide Kunden zu haben.

Achten Sie bei Banken, die die Kontoführung für umsonst anbieten, dass ihnen dieser Vorteil an anderer Stelle nicht wieder genommen wird. So werden beispielsweise geringere Zinsen für ihre Einlagen gezahlt oder bei Überziehung des Girokontos werden überhöhte Zinsen in Rechnung gestellt. So ein Konto lohnt sich dann nur für diejenigen, ‚ die es bei plus minus null halten. Für alle anderen ist es ratsam genau zu rechnen, ob vielleicht eine Bank, die für die Kontoführung Gebühren verlangt, insgesamt nicht billiger ist. Anstatt die Kontoführung bei Guthaben über ein normales Konto laufen zu lassen, sollten Sie auch ein Tagesgeldkonto beispielsweise Postbank Tagesgeld oder Tagesgeld Volksbank in Betracht ziehen. Dieses verzinst Geld höher. Sie können immer drauf zugreifen und es werden keine Gebühren für die Kontoführung verlangt. Insgesamt wird hier oft Geld durch Unwissenheit oder Faulheit verschenkt. Es lohnt sich jedoch auf jeden Fall genau zu vergleichen und bei Gelegenheit zu wechseln.
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